Voller Vorfreude ging es nun endlich in das lang ersehnte Sportprofillager, worauf sich schon alle mega freuten, erst recht bei dem bomben Wetter. Dank der Volksbank Pirna, dem LSV Pirna und Frau Koch starteten wir unsere Reise nach Rackwitz ganz unkompliziert und noch dazu ohne lästiges „Tasche schleppen“ mit drei Kleinbussen. Nach der unvermeidbaren schwitzigen Fahrt hatte jeder sofort Bock, direkt ins kühle Nass zu springen. Doch zunächst bekamen wir unsere trendigen All-inklusive-Bändchen, eine kurze Führung durch die Anlage von unserem Rezeptionist, die Tenthäuser mussten bezogen werden und ein stärkendes Mittagessen durfte auch nicht fehlen. Erst dann ging es endlich ins angenehme Wasser – allerdings mit Neoprenanzügen, da Stand-up-paddeln und Wasserfunpark auf dem Programm standen. Doch das Anziehen stellte sich als ein ziemlich anstrengender Akt heraus und das Ausziehen erst recht. Im Funpark glänzten die Jungs mit ihren heftigen Sprüngen ins Wasser und auch Herr Blankenhagen packte seine Skills aus. Am ersten Abend ging es dann noch eine Runde um den See Inliner fahren und wir spielten bei traumhaftem Sonnenuntergang bis in die späten Abendstunden Beachvolleyball.

Der Dienstag begann ganz entspannt 8:30 Uhr mit einem leckeren Frühstück am See. Am Vormittag ging es nochmal Stand up Paddeln quer über den See, wobei Frau Koch auf dem Rückweg von zwei starken Jungs abgeschleppt werden musste. Nachmittags fuhr eine Gruppe mit den Kanadiern über den See, während sich die andere Gruppe mit dem Windsurfen mehr oder weniger vertraut machte. Leider mussten wir feststellen, dass der Wind es nicht so gut mit uns meinte, sodass einige ziemlich weit raus getrieben sind und sich somit mal die andere Seite des Sees betrachten konnten. Natürlich wurden alle wieder eingesammelt und die Gruppen getauscht. Abends ging es dann mehr oder weniger motiviert wieder eine Runde Inliner fahren und Beachvolleyball spielen durfte auch nicht fehlen.

Am Mittwoch stand vormittags Kajak fahren auf dem Programm und am Nachmittag folgte das Drachenbootrennen, bei dem wir ordentlich gepusht wurden. Ganz zur Freude der Jungs besuchten wir auch nochmal den Wasserfunpark. An dieser Stelle bemerkten wir, dass leider der letzte gemeinsame Abend anstand. Wir grillten und ließen den Tag bis spät in die Nacht bei gemütlichem Zusammensein und lustigen Geschichten à la Herr Petters am Lagerfeuer mit 90er Musik ausklingen.

Am Donnerstagmorgen starteten wir nach dem Frühstück einen kleinen Kajak Wettbewerb, bei dem jede(n) der Ehrgeiz packte und dies mehr oder weniger gut klappte. Im Anschluss mussten die Taschen schweren Herzens gepackt werden und das letzte gemeinsame Mittag stand an. Nach dem uns noch eine Runde Eis ausgegeben wurde, mussten wir schließlich wehmütig die Heimfahrt antreten.

Alles in allem war es eine mega geile Zeit, die wir so schnell nicht vergessen werden. Wir sind alle eng zusammen gewachsen – auch Dank der lockeren Atmosphäre und den entspannten Lehrern, sodass wir allesamt am liebsten noch länger geblieben wären.

Emily Reichel und Larissa Bonk (9/3)